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Sichtbar im Netz, unsichtbar im Leben. Mein ehrlicher Zwischenstand

Ursprünglich hieß diese Liste: Business stärken, Neues lernen und Weltreise planen. Aber das fühlte sich falsch an

Denn ich veröffentliche Bücher, habe eine Website bin auf Pinterest und Facebook aktiv und schreibe Blogartikel. Aber keiner in meiner Familie oder Freundeskreis weiß davon. Das raubt mir Kraft. Ich schreibe diesen Text, um klar zu sagen, wie sich das für mich anfühlt. Keine Lösungen. Nur Wahrheiten. Ich habe in meiner Berufstätigkeit im Marketing gelernt, wie Sichtbarkeit geht. Privat ziehe ich zurück. Ich frage mich, warum das so ist. Ich gebe keine Anleitung zur Sichtbarkeit. Ich stelle keine Therapieempfehlung. Ich schreibe meine Gefühle und meine Wunschliste.

Trotz all dieser inneren Themen gibt es auch die andere Seite. Ich habe Pläne, Ziele und Projekte, die mir Freude machen. Sie gehören genauso zu mir wie der Teil, der sich noch versteckt. Deshalb habe ich zwei To-Want-Listen

Die Szene

Der Laptop steht auf dem Tisch. Ich arbeite an einem Blogartikel, entwerfe Grafiken und teile dies auf meiner Website, auf Pinterest oder in meiner Facebook-Gruppe. Mein Partner arbeitet nebenan im Homeoffice. Ich schicke einen Pin, klickte auf posten, und schwieg. Später fühle ich Erschöpfung. Das Verstecken kostet Energie.

Was in mir passiert

Scham. Angst vor Ablehnung. Vorsicht. Wut auf mich selbst. Erleichterung, wenn niemand fragt. Traurigkeit, wenn Lob nicht geteilt wird. Woher kommt das?

Leider weiß ich das nicht. Rollen aus dem Berufsleben helfen beim Sichtbarmachen für Kunden. Bei eigenen Themen greifen Schutzmechanismen. Also ziehe ich mich zurück.

Ich nenne das Geheimhaltung. Sie schützt mich. Sie isoliert mich zugleich. Das Paradoxon ist klar. Öffentlich arbeiten und privat verstecken liegen nah beieinander. Das Gefühl bleibt anders. Es ist schwer, meine Stimme und meine Verwundbarkeit zusammen zu halten.

So fühlt sich das Schreiben an

Schreiben heilt und zehrt. Ich habe immer wieder neue Ideen und finde viele Themen. Ich lerne Formulierungen. Zugleich bleibt eine Spree. Ich möchte auch in meinem privaten Umfeld meine Ideen teilen, möchte meinem Partner, meinen Freunden, meiner Familie zeigen, dass ich Bücher schreibe, dass ich Blogartikel veröffentliche und meine Anstrengungen Schritt für Schritt auch Erfolge bringen. Aber ich traue mich nicht. Die Grenze steht zwischen Bildschirm und Wohnzimmer.


Meine 1. To-Want-Liste bis 31.12.2025

Ich schreibe diese Liste als Wunschliste. Keine feste Strategie. Keine Versprechen.

  • Meinem Partner endlich zeigen, was ich schreibe. Kurz, sachlich.

  • Meiner Schwester eine Nachricht schicken. Ein Absatz, ohne Aufforderung.

  • Eine Person aus dem Freundeskreis um Feedback bitten. Keine Bewertung, nur Gefühle.

  • Einmal pro Monat ein persönliches Update in der FB-Gruppe posten.

  • Auf Whatsapp meine Bücher und Artikel zeigen

  • Ein kurzes Video aufnehmen und veröffentlichen. 60 Sekunden. Kein Gespräch. Ein Statement.

  • Am 31.12.2025 eine Bestandsaufnahme schreiben. Ohne Selbstvorwurf.

Warum diese Liste für mich wichtig ist

Die Ziele sind klein. Die Schritte kurz. Ich möchte Übung im Offenwerden. Ich möchte sehen, wie Reaktionen ticken. Ich will die Energie vom Verstecken in Sichtbarkeit lenken.

Wenn du ähnlich schreibst, kennst du diese Spannung. Wenn du anders bist, lies gern weiter. Ich will ehrlich bleiben. Ich will den Druck rausnehmen und die Energie wieder an die Arbeit geben. Ich bin neugierig auf den Tag, an dem ich meine Arbeit ohne Angst in meinem privatem Umfeld zeige.


Neben diesem inneren Prozess plane ich weiter meine Arbeit und mein Leben. Ich will wachsen, lernen und Dinge umsetzen, die mir wichtig sind – im Beruf und privat.


Hier meine 2. To-Want-Liste

🎯 Business-Ziele 2025

  • Buchverkäufe "Die Mondseele" und "Rauhnächte" steigern, in Neumondphasen plane ich Marketingaktionen,

  • Schmuckverkäufe erhöhen: Online oder auf Weihnachtsmärkten - zur Vollmondzeit schaue ich, welche Designs besonders gut ankommen.

  • Facebook-Gruppe soll von 500 auf 1000 Mitglieder steigern.

  • 10 wichtigste Expertenartikel überarbeiten und SEO-technisch aufblühen lassen – die abnehmende Mondphase nutze ich, um Altes loszulassen und Texte zu verschlanken.

  • Über-mich-Seite neu gestalten, um das eigene Profil zu schärfen.

  • Zwei Newsletter pro Monat versenden – ideal, um sie rhythmisch nach dem Mond zu timen: einer zur Neumondphase (Inspiration), einer zum Vollmond (Erfolgsgeschichten).

  • 24 Adventskalender-Posts für Facebook und Pinterest planen – mit kreativen Impulsen, die im wachsenden Mondlicht entstehen.

  • Newsletterliste auf 300 Personen erweitern (aktuell: 54) - Mondkalender 2026

  • Jahresplanung 2026 erstellen, um fokussiert ins neue Jahr zu starten.

  • Website überarbeiten, inklusive Design und Hauptseiten.

Diese Business-Ziele sind die Basis für ein erfolgreiches Online-Jahr 2026.


🌎 Mein Herzensprojekt: Die Weltreise 2026 planen

Abseits der Business-Ziele gibt es ein persönliches Highlight: die Planung meiner Weltreise im Oktober 2026 – ein Traum, den ich mir endlich erfüllen möchte.

Der Plan: In 30 Tagen alle Kontinente bereisen, pro Kontinent ein Ziel, alles mit dem Flugzeug. Diese Reise symbolisiert Freiheit, Mut und Selbstverwirklichung – und sie wird alleine stattfinden, weil sie ein ganz persönlicher Wunsch ist, der schon lange in mir wächst.

Die Vorbereitungen starten jetzt: Inspirationen sammeln, Routen vergleichen, Zwischenstopps planen und das große Ganze Schritt für Schritt greifbar machen.


📚 Dinge, die ich bis Silvester lernen oder vertiefen möchte

Auch persönliches Wachstum hat in diesem Jahr seinen festen Platz:

  • Spanisch weiter verbessern, um mich auf Reisen besser ausdrücken zu können.

  • Klavier üben, mit dem Ziel, zu Weihnachten ein paar schöne Weihnachtslieder spielen zu können.


✨ Kleine, schöne Momente – bewusst genießen bei Sonne und Mond

Das Jahr soll nicht nur produktiv, sondern auch lebendig sein. Deshalb gehören auch diese Herzensmomente auf die To-Want-Liste:

  • Coole Blues-Konzerte besuchen und Musik live genießen.

  • Kurze Reisen zum Festival of Lights in Berlin und ins Ahrtal unternehmen.

  • Gemütliche Treffen mit Familie und Freunden bei Glühwein und Lichterglanz.

  • Eigener Verkaufsstand am Christkindlesmarkt – Freude teilen und ins Gespräch kommen.

  • Am Lagerfeuer sitzen 🔥 und einfach den Moment genießen.

Diese Momente sind das, was das Jahr rund macht – sie verbinden Herz, Sinn und Lebensfreude.


🌱 Gewohnheiten im Einklang mit den Mondphasen

Um die Ziele zu erreichen und gleichzeitig Energie zu behalten, helfen klare Routinen:

  • Montags-Check-in: Plane deine Woche nach der aktuellen Mondphase.

  • Zweimal pro Woche Content-Zeit: schreibe bei zunehmendem Mond, überarbeite bei abnehmendem.

  • Wöchentlicher Überblick: Erfolge zum Vollmond reflektieren, Neues zum Neumond setzen.

  • Kreative Auszeit pro Woche: besonders in der abnehmenden Phase – Rückzug & Regeneration.

  • Monatliche Reiseplanung: einmal pro Mondzyklus einen Kontinent konkretisieren.

  • Regelmäßig Musik & Sprache üben: in kleinen, natürlichen Wellen – nicht gegen, sondern mit der Energie des Mondes.


Ich bleibe noch zwischen den Welten. Ein Teil von mir teilt frei, der andere schützt sich. Ich will beiden Raum geben. Ich will weiter schreiben und weiter lernen, wie Sichtbarkeit sich im Privaten anfühlt. Ich habe keine fertigen Antworten, nur die Entscheidung, ehrlich zu bleiben.

Ich beginne zu verstehen, dass beides richtig ist. Das Zeigen und das Zurückhalten. Ich darf langsam gehen. Ich darf ausprobieren. Ich darf Angst haben und trotzdem sichtbar werden.


Manchmal werde ich mich zeigen, manchmal wieder zurückziehen. Beides ist Teil des Weges. Ich will mir nichts mehr vorwerfen. Ich will mir erlauben, dass Veränderung Zeit braucht. Ich will am Ende des Jahres nicht perfekt sein, sondern echt.

Ich wünsche mir, dass ich bis zum 31.12.2025 nicht nur Ziele abhake, sondern mich selbst klarer sehe. Ohne Versteck. Ohne Druck. Nur mit der Bereitschaft, da zu sein – mit allem, was zu mir gehört.


Erst beim Schreiben habe ich gemerkt, dass mir eine einzige Liste nicht reicht, weil meine äußeren Ziele klar waren, aber das eigentliche Thema – mein Verstecken – erst dabei sichtbar wurde.


2 Kommentare


Sonja
09. Okt.

Liebe Gina, wow, das sind 2 wirklich starke To-Want Listen! Deine persönliche Liste berührt einen beim Lesen sehr - ich wünsche Dir viel Kraft dabei. Und bin gespannt, ob wir hier an den Veränderungen teil haben werden?

Die 2. Liste sprüht ja nur so vor Tatendrang und macht mich neugierig auf das Thema Mondnächte, auf das ich hier nun durch Zufall (?) gestoßen bin.

Sehr schöne Buchtitel. Viel Erfolg wünsche ich Dir!

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Gast
10. Okt.
Antwort an

Vielen lieben Dank

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