Das uralte Geheimnis der Rauhnächte: Ursprung im Mondjahr?
- ginaherath
- 29. Nov. 2025
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 29. Dez. 2025
Wenn die Nächte länger werden, beginnt eine ganz besondere Zeit: die Rauhnächte. Viele kennen sie als magische Nächte zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag. Doch was viele nicht wissen: Die Rauhnächte beruhen ursprünglich auf dem Mondkalender – und genau darin liegt ihre tiefere Bedeutung.
Das erwartet dich:
Tipps für die Mondphasen während der Sperrnächte und Rauhnächte Was du in dieser Phasen tun solltest und was nicht
Abnehmender Mond in den Sperrnächten → Loslassen
Neumond in den Sperrnächten → Neubeginn
Vollmond in den Rauhnächten → Erfüllung & Sichtbarwerden
Der Ursprung im Mondjahr
Unser heutiger Kalender richtet sich nach der Sonne: Ein Sonnenjahr hat 365 Tage. Doch das Mondjahr, das sich an den 12 vollständigen Mondzyklen orientiert, umfasst nur 354 Tage. Es fehlen also 11 Tage und 12 Nächte – und genau diese „fehlende Zeit“ wurde in alten Kulturen als heilig und außerhalb der normalen Zeit betrachtet. So entstanden die Rauhnächte als energetischer Ausgleich zwischen Sonnen- und Mondjahr.
Das Mondjahr besteht aus 12 Mondzyklen à ca. 29,5 Tage → insgesamt 354 Tage
Das Sonnenjahr hat 365 Tage
➡️ Es fehlen 11 Tage bzw. 12 Nächte – diese „fehlende Zeit“ wurde als Rauhnächte bezeichnet
Diese Nächte gelten als Übergangszeit, als Zeit zwischen den Welten, in der die Schleier zur geistigen Welt besonders dünn sind.
Der Mond ist seit jeher ein Symbol für das Verborgene, das Weibliche, das Zyklische.
Er beeinflusst unsere Emotionen, unsere Träume und sogar unseren Schlaf. In den Rauhnächten – einer Zeit der Innenschau, der Rituale und der spirituellen Reinigung – ist der Mond ein natürlicher Begleiter:
🌑 Neumond lädt zum Loslassen und zur Neuausrichtung ein
🌕 Vollmond verstärkt Intuition und emotionale Tiefe
🌗 Mondphasen spiegeln unsere inneren Prozesse wider
Viele Rauhnachtsrituale wie Räuchern, Orakeln oder das Schreiben von Wunschzetteln orientieren sich bewusst oder unbewusst an den Mondzyklen. Die Verbindung wird durch den Mond verstärkt.
Sperrnächte vs. Rauhnächte – Was steckt dahinter?
Der Dezember ist nicht nur voller Lichter und Geschenke – er birgt auch zwei kraftvolle spirituelle Zeiträume: die Sperrnächte und die Rauhnächte. Die Sperrnächte bereiten dich auf die Rauhnächte vor: Erst loslassen, dann neu ausrichten. Aber was ist eigentlich der Unterschied? Die Wintersonnenwende am 21. Dezember ist der Wendepunkt:
Sperrnächte (8.–21. Dezember)
Die Sperrnächte sind die Zeit des Loslassens. Altes darf gehen, damit Neues entstehen kann.
Jeder Tag steht für einen Monat des vergangenen Jahres – eine Einladung zur Rückschau.
Nutze diese Tage, um innerlich und äußerlich aufzuräumen: Was darf abgeschlossen werden?
Rauhnächte (24./25. Dezember – 6. Januar)
Die Rauhnächte sind die Zeit der Visionen und Magie.
Jede Nacht steht für einen Monat des kommenden Jahres – achte auf deine Träume!
Räuchern, Orakeln, Wünsche schreiben – jetzt wird das neue Jahr vorbereitet.
Übergang & Bedeutung
Die Sperrnächte helfen dir, Ballast abzuwerfen. Die Rauhnächte öffnen den Raum für neue Impulse. Das Licht kehrt zurück.
Woher kommt der Name "Rauhnacht"?
Der Name „Rauhnacht“ hat mehrere mögliche Ursprünge – und alle sind faszinierend:
1. Herkunft von „Rauch“ (Räuchern)
Eine weit verbreitete Erklärung ist die Ableitung von „Rauch“, da in den Rauhnächten traditionell geräuchert wurde.
Das Räuchern diente dazu, Haus und Hof zu reinigen, böse Geister zu vertreiben und Schutz für das kommende Jahr zu erbitten.
In vielen Regionen wurden Kräuter wie Salbei, Beifuß oder Wacholder verwendet – oft begleitet von Gebeten oder Segenssprüchen.
2. Herkunft von „Rauh“ (rau, wild, haarig)
Eine andere Deutung bezieht sich auf das mittelhochdeutsche Wort „ruh“ oder „ruch“, was haarig oder pelzig bedeutet.
Dies verweist auf die wilden, pelzigen Dämonen und Gestalten der germanischen Mythologie, die in dieser Zeit ihr Unwesen trieben – etwa die Perchten oder die Wilde Jagd.
Die Rauhnächte galten als Zeit, in der die Grenzen zur Geisterwelt durchlässig waren – und man sich vor unheilvollen Wesen schützen musste.
3. Verbindung zur „rauen Zeit“
Manche sehen den Ursprung auch in der Bezeichnung „raue Nächte“, also ungeordnete, unberechenbare Nächte.
Die Rauhnächte liegen „zwischen den Jahren“ – außerhalb der normalen Zeitrechnung – und galten als besonders mystisch und unvorhersehbar.
Begleiter rund um die Rauhnächte und das Mondjahr
Rauhnacht-Ritualarmband
Wenn du die Rauhnacht-Rituale gern mit einem Symbol begleiten willst, schau dir dieses Rauhnacht-Ritualarmband an: Link zum Armband]
Es erinnert dich jeden Tag daran, bewusst innezuhalten und dich mit deiner Intuition zu verbinden.
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Es begleitet dich liebevoll durch diese Zeit und enthält zusätzlich Tipps für die Mini-Rauhnächte – perfekt für Einsteiger oder für alle, die es ruhig angehen wollen.
Das Buch hilft dir, dich mit dir selbst zu verbinden und das Jahr achtsam abzuschließen.
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